BTW: "Joung and high Voltage" are adjectives, not my Name.

Eine Anmerkung zu meinem Fachwissen und meinen Aufbauten:

Ich bin ein 16- Jähriger Gymnasiast, weswegen ihr von mir keine Wunder erwarten dürft. Ich betreibe diese Seite aus Spaß und versuche Interessierten durch anschauliche Schaltpläne und Aufbauten den Eistieg in die Elektrotechnik zu erleichtern, ohne die Anfänger vor hohen Spannungen zu verschrecken, was so manch andere Seite tut.

Kopfhöhrer mit eingebautem Vollröhrenverstärker

Es hat diesmal etwas länger gebraucht, da ich zeitgleich mehrere Projekte laufen hab

Die Schaltung ist alte Schule, ich habe diese aus Zeitdruck heraus gebaut, da "einer" meinen Hybridverstärker als Herausforderung gesehen hat, einen Vollröhrenverstärker in einen Kopfhöhrer einzubauen.

Nuvistoren würden sich anbieten, aber wieso sollte man Röhren verbauen, wenn man diese nicht einmal als solche erkennt. Klang hin oder her, Röhren sind, meiner meinung nach, in Niederfrequenzanwendungen nicht mehr Zeitgemäß, sie sind lediglich dekorativ. Deswegen sind die Röhren bei meinen Basteleien immer gut zu sehen.

Die Ubertrager sind so groß gewählt, dass diese geradesonoch in das Gehäuse passt.

 

 

 

Der Schaltplan kommt bald, es ist jedoch nichts besonderes.

 

 

Kopfhörer mit eingebautem Hybridverstärker

Mein Vater ist LKW Fahrer, weshalb er nachts arbeitet und Tagsüber nur wenige Stunden schlafen kann. Das stand in Konflikt mit meinem Wunsch, Musik auch mal lauer zu hören, es musste eine Lösung her. In Vorfreude auf ein forderndes Projekt habe ich angefangen die Spielregeln auszusuchen:

  • Es musste ein Kopfhörer sein
  • Es musste zumindest einen Hybrid enthalten
  • Es musste eine hohe Akkulaufzeit haben
  • Es musste mehrere Lautsprecher- für die jeweilige Tonhöhe- enthalten
  • Es musste gut klingen
  • Stereo
  • Die Anodenspannung durfte nicht gefährlich hoch sein
  • Es muss in allen Aspekten sicher sein
  • Die Röhren müssen sichtbar sein
  • Es musste günstig werden

der Schaltplan

der Verstärker: stereo mit einer 1sh24b und einem lm386 pro Kanal

pro Seite drei lautsprecher

der Akku: 11,5v bei 700mah

der erste experimentelle Aufbau

Fragen und Anmerkungen bitte auf Facebook posten oder auf Youtube das passende Video kommentieren.

 

 

Kommentare

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Kommentare: 40

  • #1

    Lötöse (Sonntag, 09 März 2014 22:09)

    Schade das Manche Mensches so etwas Lustig finden. Ich finde es überhaupt nicht gut, wenn man aus spaß soetwas Veranstalter

  • #2

    ozon (Sonntag, 09 März 2014 23:33)

    Beim röhrenprojekt 2 schriebst du, dass ein stromfluss messbar war, aber die röhren nicht glühten... ich habe auch ähnliche röhren hier (1sh24b) diese scheinen auch nicht zu glühen, aber das tuen sie... man siehts nur nich... man siehts nur bei völliger dunkelheit und sehr genauem hinsehen

  • #3

    YNHV (Montag, 10 März 2014 08:59)

    Bei beiden Röhren des Projektes 2 habe ich Kurzschlüsse innerhalb der Röhren festgestellt, weswegen die Röhren unbrauchbar waren

  • #4

    ozon (Montag, 10 März 2014 19:18)

    achso, ok...

  • #5

    Lötöse (Montag, 10 März 2014 21:40)

    In eigener sache, wo ich hier unter gleichgesinnten zu sein scheine, Kennt einer einen Guten Online Shop für Röhren und so ?

  • #6

    YNHV (Montag, 10 März 2014 22:39)

    Wegen der schnellen bezahlmethode PayPal nutze ich eBay ( größte Auswahl, oft Schnäppchen ), auch bei Conrad und Pollin kann man PayPal nutzen, wobei Pollin ab und zu günstige " Wundertüten" mit Röhren anbietet.

  • #7

    ozon (Dienstag, 11 März 2014 19:26)

    http://die-wuestens.de/

    die sind sehr günstig und haben ne mega auswahl
    aber die gu81-fassungen sind sehr teuer da...

  • #8

    ozon (Montag, 31 März 2014 00:05)

    Es wäre auch interessant, wenn du mal röhrenverstärker mit schaltnetzteilen bauen würdest... diese wären leichter und man könnte so tragbare verstärker n grossen leistungsbereichen bauen... ich bin gerade an soeinem... er soll 2 gu50 haben und 100w output leistung bringen... diesen werde ich versuchen mit einem schaltnetzteil auszustatten, ich habe auch schon ein schaltnetzteil für einen einkanaligen 10w pl519 verstärker gebaut... das is aber noch nich so ausgereift... es fiept noch und ist sehr laut bis die röhren aufgeheizt sind... und sonst ist es auch laut... zwar nich so laut wie beim heizen aber trotzdem noch störend laut... das netzteil basiert auf der mazilli zvs schaltung mit einem selbstgewickelten übertrager...

    Btw... ich hab gesehen, dass ein ynhv im mosfetkiller forum ist... wenn du das bist, und du fragen zu schaltnetzteilen für röhrenverstärker hast, kannst du mich dort unter dem username 'ozon' finden...

  • #9

    YNHV (Montag, 31 März 2014 00:32)

    Ja, ich bin seit gestern auf MFK, leider stammte der Spam von dort
    Ich tüftle grad an nem kleinen Schaltnetzteil, ich brauch noch etwas zeit. ich Habs mit nem sperrschwinger probiert, klappt nicht wie es soll

  • #10

    ozon (Montag, 31 März 2014 21:20)

    Ich empfehl dir die mazzilli-zvs... einfach mal "zvs-driver" googeln... dann siehste was ich mein... und der packt auch die anheizphase bei den röhren gut... aber bei solchen röhren wie ich im projekte-thread im mfk gezeigt hab, gehen damit nimmer allzu gut^^ da brauchts dann deutlich dickere mosfets oder sogar igbts...

  • #11

    YNHV (Montag, 31 März 2014 21:26)

    Ja, aber wenn mir es um tragbare Leistung geht nehme ich doch lieber Silizium oder batterieröhren in der vorstufe

  • #12

    ozon (Montag, 31 März 2014 21:32)

    Jo... aber mit batterieröhren kommt man nich allzu weit... zeilenendpentoden sind für tragbares ganz brauchbar... mit snt noc besser...

  • #13

    YNHV (Montag, 31 März 2014 21:56)

    Mich stört es, dass große Röhren ziemlich viel Saft verheizen, bei Akkubetrieb nicht zu vernachlässigen, sprechleistung kriegt man mit zeilenendröhren schon genug, da hast du recht

  • #14

    ozon (Montag, 31 März 2014 21:58)

    Die heizleistung geht eigentlich noch halbwegs... bei meinem 10w verstärker wird die heizleistung ca. 7W betragen... an der autobatterie im auto wär das doch noch ok

  • #15

    ozon (Montag, 31 März 2014 22:10)

    Bei dem kopfhörer is mir aufgefallen, dass im schaltplan anode und kathode verbunden sind... das kann nich funzen^^

  • #16

    YNHV (Montag, 31 März 2014 22:41)

    Ich nutze das Schirmgitter als Anode, so funzt der Aufbau bei sehr kleinen Spannungen sehr viel besser, als die gewöhnliche Beschaltung. Die Anode und g3 liegen auf Masse, dass auch das letzte Elektron vom g2 "aufgenommen" wird.

  • #17

    ozon (Montag, 31 März 2014 23:26)

    Achso, hab da nich so genau geschaut... jetz fällts mir auch auf... dann passts wieder... bin halt die klassische art gewohnt^^

  • #18

    Reynolds (Sonntag, 04 Mai 2014 19:00)

    Ich habe die Schaltung mal nachgebaut. Momentan läuft die leider noch nicht... Wird das Schirmgitter (also den Pin 3 der Röhre meine ich) gar nicht verwendet? Vielleicht liegt hier mein Fehler.

  • #19

    YNHV (Montag, 05 Mai 2014 14:09)

    Das Schirmgitter ist in meiner Schaltung die Anode, das ist der Witz an der Schaltung.
    Jedoch ist Pin 3 doch die interne Abschirmung, nicht das Schirmgitter?

  • #20

    Reynolds (Montag, 05 Mai 2014 20:16)

    Okay... ich hab nur das russische Datenblatt gefunden und da scheinbar was falsch verstanden. Dann habe ich aber irgendwo einen Fehler in der Schaltung, ich bekomme nur ein Brummen...
    Anode, Pin 4 und Pin 2 liegen auf Ground; Pin 5 ist die "Anode"; Pin 6 ist das Eingangssignal und über 68k mit Pin 1 verbunden. Das habe ich soweit richtig gemacht, oder? Was mache ich mit der internen Abschirmung, also dem Pin 3? Nur da kann doch eigentlich noch mein Fehler liegen.

  • #21

    YNHV (Montag, 05 Mai 2014 23:50)

    Pin 3 kommt auf Masse, sonst stimmt alles.
    Die Schaltung reagiert auf schwache elektrische Felder ( welche in dem Fall kapazitiv eingekoppelt werden ) mit grässlichen Störgeräuschen, weswegen die Schaltung gut abgeschirmt werden muss ( der 1,1M ohm Widerstand zeigt, dass es um kleine Ladungen geht, da praktisch kein Anodenstrom fließt).
    Deswegen sollte diese Schaltung von Batterien oder Akkus betrieben werden.

  • #22

    YNHV (Dienstag, 06 Mai 2014 00:07)

    Sorry, hab deine Mail übersehen

  • #23

    Reynolds (Dienstag, 06 Mai 2014 06:41)

    Ich probier das heute nochmal aus und achte mal auf Abschirmung. Dann Danke soweit, das hat mir schonmal sehr geholfen!

  • #24

    ozon (Montag, 26 Mai 2014 02:42)

    Haste mir bitte mal nen schaltplan vom wandler? Am besten wenns geht mit den bezeichnungen der bauteile und so...

  • #25

    ozon (Montag, 26 Mai 2014 02:46)

    Btw. Du weisst ja wo du mich im mosfetkiller findest...

  • #26

    Peter (Samstag, 02 August 2014 21:49)

    Why did you connect the pentode like that? You have to connect anode to b+ trough ~100k resistor. grid 1 to b+ trough ~ 1M resistor, grid 2 and grid.3 to anode (triode mode) for better sound, or you could connect grid 2 to b+ and grid 3 to cathode (pentode mode) for higher gain. That way you should get good gain and great quality. You could also try connecting grid 1 to b+, grid 2 as input, grid 3 to andode or cathode ( space charge mode). I suggest triode mode. At low voltages you have to connect grid leak resitor to anode! Good luck.

  • #27

    YNHV (Samstag, 02 August 2014 21:57)

    Experiments had shown that it's the only way to get a good quality and gain at such a low voltage.
    This may only work with that tube.

  • #28

    Peter (Samstag, 02 August 2014 22:11)

    Maybe, but I don't think so. I have made a hybrid amp with a russian 6n23p tube ( double triode) with 20 or 50k anode resistor and a 1M grid to b+. That kind tube preamp stage starts clipping way after the lm386. The b+ voltage was ~14v. A pentode in triode mode should.work just as well. Also subminiature tubes were designed to run from much lower b+ voltages than 6n23p (~40V for submiature pentode vs ~150v for 6n23p. I have been doing my experiments on tubes (low and high voltage for a very long time.

  • #29

    YNHV (Samstag, 02 August 2014 22:22)

    Where do you see a problem in the circuit?
    I use g2 as the Anode.
    The way that you described is not the only one to use a pentode as a triode.
    The Anode is, in my circuit, closer to the cathode, that may be the reason why it's working good.
    The circuit doesnt work with, for example, a 1sh18b.

  • #30

    YNHV (Samstag, 02 August 2014 22:30)

    The resistor at g2 is really big, thats only possible because of the the high imput impendence of the 386

  • #31

    YNHV (Samstag, 02 August 2014 22:44)

    I'm sorry, the " where do you See a problem" sounded aggressive ;)

  • #32

    Peter (Samstag, 02 August 2014 22:46)

    By connecting g2 to anode you would get more anode surface area and higher current. I don't have the tube you used, I am speaking about a pentode in general, but from the preamp schematics with this tube on the internet it is connected like a normal pentode. You shouldn't use anode resitstors higher than 100k at that voltage. Voltage at anode should be 1/2 supply voltage. Also the lm386 has pretty low input impedance so you should use a 20 or 50k anode resistor. You can do whatever you want but I just thought I shold tell you my opinion that I have from experience that I got working with tubes.

  • #33

    Peter (Samstag, 02 August 2014 22:50)

    After all the most important thing is to have fun with thouse tubes :D

  • #34

    YNHV (Samstag, 02 August 2014 22:56)

    To be honest, I was surprised when it worked :)
    I agree, its sad if the tubes die out and its fun to work work with Thema :)

  • #35

    Peter (Sonntag, 03 August 2014 06:49)

    I have a question. Why did you use 3 speakers?

  • #36

    YNHV (Sonntag, 03 August 2014 16:20)

    Because I haven't had more ;)

  • #37

    Peter (Sonntag, 03 August 2014 17:13)

    I wonder how it sounds compared to normal headphones. Midrange? Highs? Low frequency? I think I am going to try doing something like that :D Are all the speakers from other headphones? Also how does the amp sound compared to only lm386? Which stage starts clipping first? How about sound coloration? And did you connect the 3 speakers in parallel or in series?

  • #38

    Peter (Sonntag, 03 August 2014 17:47)

    In my lm386 hybrid I actually used output transformers because the lm386 seems to work best into higher impedance loads. But I think I am going to replace the lm386 with a germanium transistor push-pull amp :D

  • #39

    YNHV (Montag, 04 August 2014 00:33)

    The highs were a bit quiet, the midrange was dominant. All the speakers are from other, cheap, headphones. Each had a missing range that another headphone had, so I connected all of them together.
    I choose the cheapest components, I dont recommend to use a 386 in a hybrid because it wont do justice to the tubes :)
    I wanted to replace it with a ne5532, a cheap low-noise opamp, it may be better.
    The midrange and the high-range speaker had both an impedance of 8 ohm, I connected them in series and this construct parallel to the bass-speaker wich has 16 ohm

  • #40

    Peter (Montag, 04 August 2014 05:10)

    The lm386 is a pretty good chip but it likes higher load impedance ( 32ohm or more!). With 16 ohms it already struggles a bit. As the load impedance goes down, the distortion goes up. Also as I've said, it has pretty low input impedance (see specifications and input impedance) http://pfnicholls.com/electronics/lm386.html And the anode resistor shouldn't be much bigger than the input impedance of the following stage. Maybe that or difference in speaker sensitivity is causing the lack of highs.

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